Research Projects  
 

Wandel durch ‹bernahme – Auswirkungen der Akquisition deutscher Unternehmen durch chinesische und indische Investoren auf Strategie, Organisation und Personalmanagement

(Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbunds ForChange - Laufzeit 2013-2017)

Die Weltwirtschaft ist gegenwärtig durch einen fundamentalen Wandel gekennzeichnet. Dominierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehr als 50 Jahre die westlichen Industrieländer und Japan, gewinnen seit einigen Jahren immer mehr die Emerging Markets in Asien und Südamerika an Gewicht. Besonders dynamisch ist die ökonomische Entwicklung in China und Indien, die seit vielen Jahren ein Wirtschaftswachstum zwischen 7 und 10 Prozent verzeichnen.

Verbunden mit dieser dynamischen Wirtschaftsentwicklung sind nicht nur hohe Direktinvestitionen ausländischer Unternehmen in diesen beiden Ländern, sondern zunehmend auch Investitionen chinesischer und indischer Unternehmen im Ausland. Im Unterschied zu Unternehmen aus westlichen Industrieländern erfolgt die Internationalisierung chinesischer und indischer Unternehmen überwiegend durch Mergers & Acquisitions, und zwar nicht nur in den kulturell ähnlichen Nachbarstaaten, sondern verstärkt auch in entwickelten Industrieländern wie den USA und Deutschland. Im Blickpunkt stehen häufig kleine und mittlere Unternehmen, die über bekannte Marken und moderne Technologien verfügen und international erfolgreich sind. Beispiele dafür sind etwa die Übernahmen der deutschen Baumaschinenhersteller Putzmeister und Schwing durch die chinesischen Unternehmen Sany und XCMG, des Hifi-Elektronikherstellers Schneider durch die chinesische TCL, der Pharmazieunternehmen Betapharm und Heumann durch die indischen Unternehmen Dr. Reddy’s und Torrent, oder des Windanlagenherstellers RePower durch Suzlon.

Die wachsende Präsenz chinesischer und indischer Unternehmen wird sehr kontrovers beurteilt. So stehen diese im Ruf, oft unlautere Geschäftspraktiken wie Korruption und Urheberrechtsverletzungen anzuwenden und deutsche Unternehmen aus dem Markt zu drängen. Eine weitere Sorge ist, dass vor allem die chinesische Regierung politischen Einfluss auf Tochtergesellschaften in Deutschland ausübt. Vielfach wird auch befürchtet, dass Umweltauflagen und Qualitätsanforderungen nicht eingehalten und Arbeitnehmerrechte missachtet werden. Kritisiert wird auch der vielfach hierarchische Führungsstil, die zentralistische Führungsstruktur und die starkabweichende Wertorientierung, die etwa nach der Übernahme von RePower durch Suzlon zur Kündigung vieler deutscher Spezialisten geführt hat. Andererseits wird anerkannt, dass chinesische und indische Investoren in Deutschland Arbeitsplätze schaf­fen bzw. erhalten und in vielen maroden Unternehmen einen erfolgreichen Turnaround geschafft haben. Zudem wird vielfach deren Innovationskraft und Serviceorientierung gewürdigt.

Während bereits zahlreiche Studien über die politischen und volkswirtschaftlichen Veränderungen durch Auslandsinvestitionen chinesischer und indischer Unternehmen publiziert wurden, gibt es noch kaum Studien, die sich mit den innerbetrieblichen Change-Prozessen beschäftigen. Insbesondere ist noch weitgehend unklar, wie der durch die Einführung indo-sinischer Managementkonzepte bewirkte Wandel von den Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der allgemeinen Öffentlichkeit wahrgenommen wird und ob diese ihn eher begrüßen, unterstützen oder behindern. Das Projekt verfolgt deshalb die Zielsetzung, Antworten auf die Frage zu finden, welche Auswirkungen chinesische und indische Investitionen auf

    • die Unternehmensstrategien,
    • die Organisationsstruktur und Organisationskultur,
    • das Personalmanagement und die Arbeitsbeziehungen und -einstellungen, sowie
    • den Erfolg akquirierter Unternehmen in Deutschland haben.

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dipl.-Wirtsch.-Sinologin Sue Claire Berning


Internationalisierung mittelständischer Weltmarktführer in die BRIC-Staaten

(Gefördert durch AXA Private Equity - abgeschlossen)

Mittelständische Unternehmungen in Deutschland lassen sich im Hinblick auf ihren Internationalisierungsgrad grob in zwei Kategorien einteilen. Während der Großteil international gar nicht oder nur in einem geringen Maße aktiv ist, gibt es auf der anderen Seite viele Unternehmungen, die einen sehr hohen Internationalisierungsgrad aufweisen und international sehr erfolgreich sind. In vielen Fällen zählen diese mittelständischen Weltmarktführer (MWFs) weltweit zu den Marktführern in ihrem häufig stark spezialisierten Marktsegment.

Nachdem zunächst die Nachbarländer und andere westliche Industrieländer mit ähnlichen rechtlichen, ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen im Fokus der internationalen Aktivitäten von MWFs standen, rücken im Zuge der Globalisierung häufig auch weiter entfernte Länder in den Blickpunkt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den vier BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China zu, die vor allem aufgrund ihrer Marktpotenziale und Kostenstrukturen interessante Standorte und Absatzmärkte darstellen. Die Größe dieser Märkte, das schnelle Wachstum sowie die großen kulturellen Unterschiede stellen MWFs dabei vor zahlreiche Probleme, die etwa die einfache Übertragung von in anderen Ländern erfolgreichen Strategien unmöglich machen. Zudem ist die Rechtssicherheit dort vielfach geringer, was den Schutz intellektueller Eigentumsrechte erschwert. Diesen Herausforderungen der BRIC-Staaten müssen MWFs mit deutlich geringeren personellen und finanziellen Ressourcen begegnen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die folgenden Fragen:

  • Wie schätzen MWFs die heutige und zukünftige Bedeutung der BRIC-Staaten ein?
  • Welche Motive sind für den Eintritt in die BRIC-Staaten bedeutsam?
  • Welche Formen des Markteintritts werden in den BRIC-Staaten bevorzugt?
  • Welche Wertaktivitäten werden in den BRIC-Staaten durchgeführt?
  • Welchen zentralen Herausforderungen sehen sich MWFs in den BRIC-Staaten gegenüber?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden persönliche Gespräche mit den Eigentümern bzw. Geschäftsführern von MWFs geführt

Bearbeiter: Prof. Dr. Helmut Haussmann, Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dr. David Rygl


„3K“ – Globale Strategien von Dienstleistungsunternehmungen. Konfiguration - Koordination - Kundenintegration

(Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen eines Forschungsverbundes mit dem Lehrstuhl für Dienstleistungs- und Technologiemarketing an der TU München und dem Lehrstuhl für Marketing der Universität Dortmund (3K) - abgeschlossen)

Dienstleistungsunternehmungen, die mit Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern tätig sind, müssen nicht nur spezifische Strategien für die einzelnen Auslandsmärkte entwickeln, sondern ihre in- und ausländischen Engagements auch in eine globale Unternehmensstrategie integrieren, um dadurch länderübergreifende Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Der Ausschöpfung von Wettbewerbsvorteilen dienen vor allem drei Instrumente:

  • die länderübergreifende Konfiguration von Wertaktivitäten,
  • deren unternehmensinterne Koordination und
  • die Kundenintegration.

Das Forschungsprojekt „3K“ verfolgt das Ziel, ein theoretisch und empirisch fundiertes Konzept zur länderübergreifenden Konfiguration, Koordination und Kundenintegration internationaler Dienstleitungsunternehmungen zu entwickeln, das diesen konkrete Handlungsempfehlungen für die Gestaltung dieser drei Instrumente liefert. Der länderspezifische Fokus des Projekts richtet sich auf die USA sowie die Emerging Markets China, Indien und Russland. Um praxisorientierte Erkenntnisse zu gewährleisten, sind mit der GfK, der Star Alliance Services, der Logistik-Arbeitsgemeinschaft Log-IT und der Unternehmensberatung Aconsite hochkarätige Partner aus der Praxis am Forschungsprojekt 3K beteiligt.

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dipl.-Hdl. Katja Wiedemann


Partner-Buy-Outs in deutsch-chinesischen Joint Ventures

(Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie - abgeschlossen)

Während in den ersten Jahren nach der wirtschaftlichen Öffnung Chinas - auch aufgrund der Politik der chinesischen Regierung und rechtlicher Beschränkungen - Joint Ventures die bevorzugte Markteintrittsform darstellten, präferieren Unternehmen heute immer mehr die Gründung 100%iger Tochtergesellschaften. Diese Entwicklung wirkt sich nicht nur auf neue Engagements, sondern auch auf bereits existierende Joint Ventures aus. Insbesondere nach Auslaufen der Kooperationsverträge stehen ausländische Unternehmungen häufig vor der Entscheidung einer Verlängerung des Vertrags oder aber einer Umwandlung in eine 100%ige Tochtergesellschaft im Zuge eines Partner-Buy-Outs.

In der Studie werden die Bedingungen und Instrumente der Umwandlung von Joint Ventures in 100%ige Tochtergesellschaften analysiert. Im Vordergrund stehen vor allem folgende praxisrelevante Problemfelder:

  • Unter welchen Bedingungen ist die Beibehaltung oder Ausweitung eines Joint Ventures mit einem chinesischen Partner sinnvoll und wann ist ein Partner-Buy-Out zu empfehlen? Welche rechtlichen Restriktionen sind dabei zu beachten?
  • Welche organisatorischen Herausforderungen resultieren aus einer Umwandlung? Wie kann der Abfluss wichtigen Wissens verhindert oder vermindert werden?
  • Welche Implikationen für das Personalmanagement ergeben sich? Wie können Schlüsselmitarbeiter an die Unternehmung gebunden werden?

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dr. Jonas F. Puck


EXFED - Export Ferngelenkter Dienstleistungen
Entwicklungen von Management-, Marketing- und Personalentwicklungskonzepten

(Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen eines Forschungsverbunds mit der Juniorprofessur für Dienstleistungsmanagement und dem Lehrstuhl für Marketing der Universität Dortmund (EXFED) - abgeschlossen)

Durch die rasante technologische Entwicklung wird der traditionelle Zusammenhang bei der Erbringung von Dienstleistungen, nämlich die notwendige Nähe von Dienstleister und Kunde, immer mehr aufgelöst. So ermöglichen es moderne Informations- und Kommunikationstech- nologien „Remote Services“, d.h. Dienstleistungen unabhängig vom Standort des Kunden zu erbringen. Da bisherige Forschungen zum Thema ausschließlich die technische Umsetzung beleuchtet haben, steht in diesem Projekt das weltweite Management von Remote Services im Mittelpunkt. Hierzu zählen auch die Möglichkeiten, die Remote Services speziell kleinen und mittleren Unternehmungen bieten, um trotz knapper Ressourcen international tätig zu sein.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Remote Service-Management herauszuarbeiten. Hierzu werden deren Rahmenbedingungen analysiert und ein Expertensystem für den zielgerichteten Einsatz von Remote Services entwickelt. Im Rahmen des Nürnberger Teilprojekts werden insbesondere die Implikationen für das Personalmanagement analysiert und Trainingskonzepte für neue Einsatzformen wie virtuelle Auslandsentsendungen entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Unternehmungen aus der Software-, Maschinenbau- und Roboterindustrie wie Hewlett Packard, SAP oder Carat Robotic Innovation ermöglichen es, erste Praxiserfahrungen mit Remote Services zu analysieren und diese zu integrieren.

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dipl.-Kffr. Katrin Schillo


Women and Communication: Measuring Effectiveness and Efficiency in Intra- and Intergender Communication

(Gefördert im Rahmen des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms der Frauenbeauftragten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - abgeschlossen)

Chancengleichheit für Frauen ist ein erstrebenswertes, wenngleich bisher (noch) nicht erreichtes Ziel. Eine Ursache für das bestehende Ungleichgewicht ist die Bewerberauswahl der Arbeitgeber, bei der den Kommunikationskompetenzen der Bewerber und Unterschieden im Kommunikationsverhalten eine besondere Bedeutung zukommt. Die Wahrnehmung geschlechterspezifischer Unterschiede im Kommunikationsverhalten zu Ungunsten von Frauen in der beruflichen Praxis stellt demnach einen möglichen Grund dar, warum Frauen auf Hemmnisse in ihrer beruflichen Entwicklung stoßen und diesbezüglich benachteiligt werden.

Ziel des Forschungsprojekts ist es systematisch zu prüfen, ob geschlechtsspezifische Unterschiede der Effektivität und Effizienz interpersonaler Kommunikation sowohl bei Kommunikationsvorgängen zwischen Individuen gleichen Geschlechts als auch zwischen Frauen und Männern bestehen. Unter Rückgriff auf ein leicht modifiziertes experimentelles Design aus der interkulturellen Managementforschung sollen Kommunikationsvorgänge simuliert und geschlechterspezifisch analysiert werden, um dadurch u.a. den Eindruck der Subjektivität in Personalauswahlprozessen zu überprüfen. Im Mittelpunkt des Experiments stehen gezielte Kommunikationshandlungen.

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge , Dipl.-Hdl. Katja Wiedemann und Dipl.-Kfm. Markus G. Kittler


Stakeholder-Netzwerke als Instrument des strategischen Risikomanagements: Das Beispiel ausländischer Unternehmungen in Russland

(Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbunds Fortrans - abgeschlossen)

Ausländische Unternehmungen sind in Russland mit sehr hohen Investitionsrisiken konfrontiert. Die Erfahrungen vieler Investoren zeigen, dass diese insbesondere durch den Aufbau transnationaler Stakeholder-Netzwerke reduziert werden können, die über die Marktpartner hinausgehen und nicht-marktliche Interessengruppen einschließen. Das wissenschaftliche Ziel dieses Forschungsprojektes ist es deshalb zu untersuchen, wie das rechtliche, politische, ökonomische und kulturelle Risiko einer Auslandsinvestition in Russland durch den Aufbau transnationaler Stakeholder-Netzwerke reduziert werden kann. Das praktische Ziel besteht darin, aus dieser Analyse praktische Handlungsempfehlungen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmungen abzuleiten.

Die unterschiedlichen Forschungsfragen sollen durch einen Methodenmix von quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung beantwortet werden. Den Untersuchungsgegenstand bilden Vertreter deutscher Unternehmungen und deren mögliche Netzwerkakteure wie russische Regierungsinstitutionen, Verbände, Gewerkschaften, Medien, NGOs sowie weitere als bedeutsam erachtete Interessengruppen.

Bearbeiter: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dr. Jonas F. Puck


Erfolgsfaktoren mittelständischer Weltmarktführer

(Gefördert durch die KfW-Bankengruppe und die Frisch-Stiftung - abgeschlossen)

Derzeit fallen knapp 99,7% aller Unternehmungen in Deutschland in die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmungen. Während die überwiegende Mehrzahl dieser Unternehmungen international kaum aktiv ist, gibt es eine kleine, jedoch sehr bedeutsame Gruppe von Unternehmungen, die nicht nur einen sehr hohen Internationalisierungsgrad aufweist, sondern dabei auch sehr erfolgreich ist. Zumeist belegen sie in ihrer speziellen Branche oder Marktnische den ersten oder zweiten Platz, wobei diese Marktstellung über Jahre hinweg gehalten und weiter ausgebaut wurde. Der durchschnittliche Weltmarktanteil dieser mittelständischen Weltmarktführer (MWFs) liegt bei etwa 30%. Ein zweites prägendes Merkmal ist die Konzentration hochwertiger Wertschöpfungsprozesse in Deutschland, durch die Arbeitsplätze gesichert werden. Im Forschungsprojekt wird untersucht, welche besonderen Fähigkeiten MWFs aufweisen, die es diesem Unternehmungstyp erlauben, zu Weltmarktführern in ihrem jeweiligen Bereich zu werden. Daran schließt sich die Frage an, wie MWFs ihren Internationalisierungsprozess gestalten und welche Beschäftigungseffekte MWFs im In- und Ausland bewirken.

Bearbeiter: Prof. Dr. Helmut Haussmann, Prof. Dr. Dirk Holtbrügge, Dipl.-Kffr.Katrin Schillo und Dr. David Rygl


Shanghai - Standort für betriebliche Engagements

(Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie - abgeschlossen)

Shanghai ist mit rund 14 Millionen Einwohnern die größte Stadt Chinas. Aufgrund der guten geographischen Lage im Delta des Jiangtsekiang am Ostchinesischen Meer und in der Mitte der chinesischen Küstenlinie entwickelte sich die Stadt bereits früh zu einem der wichtigsten Handelszentren und ist heute - gemessen am Haushaltskonsum - eine der wohlhabendsten Städte Chinas. Insgesamt gibt es etwa 20.000 Direktinvestitionen mit einer Investitionssumme von mehr als 3,5 Milliarden US$ in der Provinz. Mehr als die Hälfte der größten 100 Unternehmungen der Welt haben bereits in Shanghai investiert. Insgesamt erscheint Shanghai für chinesische Verhältnisse extrem westlich und dynamisch und stellt somit auf den ersten Blick einen idealen Startpunkt für ein Engagement in China dar. Doch trotz aller westlichen Tenden-zen ist die Stadt noch stark durch die chinesische Kultur und das chinesische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem geprägt. Gerade in dieser Kombination liegt eines der Hauptprobleme einer Investition in Shanghai. Zwar gibt es einige Studien, die sich mit Problemen insbesondere von Joint Ventures in China befassen, die notwendige Konkretisierung der Problematik auf Shanghai ist jedoch noch in keinem Fall erfolgt. Vor allem Fragen der Investition in Form von Mergers & Acquisitions (M&A) sind bisher in der Literatur kaum diskutiert worden. Dieses Forschungsvorhaben soll deshalb einen praktischen Leitfaden zur Planung und Durchführung von Auslandsinvestitionen in Shanghai liefern.

Betreuer: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge und Dr. Jonas F. Puck

_____________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________________

 

 

 
copyright 2014 Department of International Management | Terms of use | Legal notice
audit